Der Förderverein „Begegnungsstätte Zejler-Smoler-Haus
Lohsa e.V.“ wurde am 18. Januar 1994 mit dem Ziel gegründet,
aus dem alten Schulhaus am Markt, dem heutigen „Zejler-Smoler-Haus“,
in dem Jan Arnošt Smoler
seine Jugend verbracht hat, eine Informations- und Begegnungsstätte
für deutsche und sorbische Kultur, deutsche und sorbische Einwohner,
deutsche und sorbische Künstler zu schaffen.
Er hat 44 Mitglieder (Stand 2008)
In der Vereinssatzung heißt es: „Zweck des Vereins ist die
Pflege und Förderung sorbischer Kulturtraditionen in ihrer Wechselwirkung
mit der deutschen und europäischen Kultur. Dazu soll das historische
Schulgebäude von Lohsa zu einer Kultur-, Informations- und Begegnungsstätte
ausgebaut werden. Die Völkerverständigung und die Akzeptanz
anderer Kulturen sollen im Rahmen des Zusammenwachsens Europas und unter
Beachtung der Brückenfunktion der sorbischen Kultur zu den östlichen
Nachbarn durch die Nutzung dieser Begegnungsstätte gefördert
werden.“

Zum Vorsitzenden des Vereins wurde 1994 der Komponist Jan
Paul Nagel aus Litschen gewählt, das Amt des Geschäftsführers
übernahm Werner Thomas aus Weißkollm, der nach dem Tode Nagels
im Mai 1997 bis zum Februar 2001 auch das Amt des Vorsitzenden bekleidete.
Seit 2002 ist Reinhardt Schneider aus Lohsa der Vorsitzende des Vereins.
Noch vor dem Abschluss der Sanierungsarbeiten an der alten Schule, die
von der Gemeinde mit Unterstützung durch den Landkreis Bautzen
und durch Förderung aus EU-Mitteln durchgeführt wurde, begann
der Verein mit ersten Veranstaltungen seine Arbeit. Im Juli 1999 wurde
das Haus dem Verein von der Gemeinde zur Nutzung übergeben. Es
entwickelte sich sehr schnell zum geistig- kulturellen Zentrum der Gemeinde.
Im Erdgeschoß befindet sich die Gemeindebibliothek, die sich großer
Beliebtheit erfreut. Über 10 000 Bücher, aber auch neue Medien
wie DVD oder Videos stehen hier zur Ausleihe bereit.
Es gibt im Haus einen Klubraum mit ca. 50 Plätzen, der für
Veranstaltungen aller Vereine, Zirkel und Interessengruppen der Gemeinde
zur Verfügung steht, drei Ausstellungsräume und einen Büroraum.

